Tierrechte, was sind sie?

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Dieses Eichmaß der Gesellschaft ist nicht nur in Artikel 1 des deutschen Grundgesetzes verankert, sondern auch in weiten Teilen der Erde als fester Bestandteil der Menschenrechte codiert. So ist es eine Selbstverständlichkeit, sich gegenseitig mit Respekt zu achten. Niemandem darf angetan werden, was den Gesetzen des friedlichen Umgangs zuwider ist. Immer lauter werden aber die Stimmen, die ähnliche Rechte auch für Tiere einfordern. So rankt sich gegenwärtig eine Diskussion darum, ob es Tierrechte geben soll, für welche Lebewesen sie zur Geltung kämen und wie genau sie aussehen könnten. Eine Thematik also, die polarisiert.

Was beinhalten die Tierrechte?
Tierrechte sind gewissermaßen das Pendant zu jenen Gesetzen, die bereits das Wesen des Menschen und seine Integrität schützen. So wäre das Leben, die Gesundheit sowie in bestimmten Grenzen die freie Entfaltung gewährleistet. Beziehen würden sich die Normen aber nicht auf alle Tiere, sondern nur auf solche, die auch ein Empfinden besitzen. Erst dadurch seien sie in der Lage, Wünsche zu hegen, Gefahren zu erkennen sowie Freude und Leid zu spüren. Ungeklärt ist dabei allerdings die Frage, was mit jenen Lebewesen geschieht, die über ein derart ausgeprägtes Bewusstsein nicht verfügen – hier stellt sich die Problematik, ob auch ihnen Rechte zustehen können.

Probleme und Lösungen
Schnell zeigt sich allerdings, dass die richtige und vor allem notwendige Einforderung der Tierrechte oft an ihre Grenzen stößt. Denn nicht immer ist klar, wie weit solche Gesetze gehen können. So besteht Einigkeit darüber, dass die Tiere vorrangig nicht in zu kleinen, den Anforderungen an die Art nicht gerechten Käfigen gehalten oder lediglich als Nutzvieh angesehen werden dürfen. Im Gegenzug könnte damit aber auch jede Tötung eines Tieres als Totschlag angesehen werden, würde man hierbei die üblichen und für die Menschen geltenden Normen analog heranziehen. Gerade das dürfte aber zu erheblichen Schwierigkeiten und Versorgungsengpässen führen.

Gute Idee oder sinnlose Diskussion?
Bereits in den letzten Jahren hat sich vieles getan, was den Tieren zugutekam und ihre Rechte stärkte. Die Käfighaltung wird Änderungen unterzogen. Pelze verschwinden zu weiten Teilen aus den Geschäften. Dennoch fordern Tierrechtler einen weiteren Schritt und damit die schriftliche Fixierung der Tierrechte. Ob es dazu in den nächsten Jahren kommen wird, bleibt allerdings fraglich. Zu ungenau wäre vielfach die Definition: Wenn die Tötung eines Tieres als Totschlag zu werten ist, wie wäre dann der Raubzug der Natur anzusehen? Und welche Sanktionen könnten dann drohen? Wie so oft zeigt sich auch hier, dass die Idee an sich zwar gut, jedoch noch lange nicht ausgereift ist.

Zählt Ayurveda als Medikament?

Ayurveda, die traditionelle indische Medizin, behandelt nicht nur Menschen, sondern auch Tiere. In erster Linie geht es beim Ayurveda um die Gesunderhaltung von Körper und Geist, sodass gar keine Krankheiten entstehen können. In vielen Fällen werden jedoch Kranke behandelt, die bereits aus dem energetischen Gleichgewicht geraten sind. Mittlerweile sind auch in Deutschland so genannte „ayurvedische Medikamente“ für Tiere erhältlich. Die Wirkung und die Anwendungsgebiete sind jedoch begrenzt.

Ayurveda-Medizin für Haustiere

Ayurveda ist eine sehr sanfte und natürliche Behandlungsform bei Beschwerden jeglicher Art. Natürlich können ein Hund oder eine Katze nicht so behandelt werden wie Menschen, es gibt jedoch Ähnlichkeiten. Ayurveda bei Haustieren interessiert sich vor allem für Fellpflege, Verdauung, Wundheilung und Beruhigung. In Apotheken gibt es verschiedene Fertigpräparate, die ohne Rezept gekauft werden können. Diese Mittel sind meist ohne gefährliche Nebenwirkungen oder Unverträglichkeiten. Sie können also von jedem Halter problemlos ausprobiert werden. Dabei handelt es sich in der Regel um Kräuterzusätze oder Kräutermassageöle. Zudem gibt es auch diverse Salben, Pulver und Fell- oder Umgebungssprays.

Ayurveda-Produkte bei gesunden und kranken Tieren

Die meisten angebotenen Präparate verstehen sich nicht als richtige Medikamente, sondern eher als Arzneimittel, welche nach eigenem Ermessen verabreicht werden. Die richtige Verwendung hängt jedoch von Gesundheitszustand des Haustieres ab. Gesunde Tiere können die Ayurveda Präparate bedenkenlos einnehmen. In solch einem Fall dienen sie der Prävention, Fellpflege und Gesunderhaltung. Besonders beliebt sind Produkte mit Neem. Es stammt vom Neembaum ab und hat eine antibakterielle, antivirale und verdauungsfördernde Wirkung. So gibt es viele Ungeziefermittel mit Neem-Extrakt, welche bei Parasitenbefall helfen sollen. Doch Vorsicht, Ayurveda kann kranken Tieren nur bedingt helfen. Leidet ein Haustier also merklich an irgendeiner Krankheit oder Parasitenbefall, dann sollte immer ein Tierarzt aufgesucht werden. Die erhältlichen Ayurveda Präparate können zusätzlich helfen, sollte jedoch nicht als alleiniges Arzneimittel verwendet werden. Wer näheres Interesse an Ayurveda bei Tieren hat, der sollte einen kundigen Ayurveda-Arzt aufsuchen. Dieser wird auch Tiere behandeln können. Ernste Organerkrankungen oder andere Schäden müssen jedoch immer von einem Tierarzt diagnostiziert und dem Ayurveda-Arzt mitgeteilt werden.

Kann man Tiermedikamten auch über das Internet kaufen

Wenn es darum geht, etwas käuflich zu erwerben, dann versucht man im Allgemeinen immer, das günstigste Angebot zu erwischen. In den Zeiten des Internets hat man dazu auch viel mehr Möglichkeiten bekommen. Man kann im Internet Preisvergleiche durchführen und sich dann die entsprechend günstigen Angebote heraussuchen. Doch nicht immer sind die Angebote im Internet die Günstigsten. Darum sollte man auch nie vergessen, sich bereits vorher in einem Laden einen Preis zum Vergleich zu holen.

Mittlerweile gibt es im Internet auch sogenannte Online-Apotheken. Hier kann man sich bestimmte Medikamente bestellen und zusenden lassen. Das gilt natürlich auch für Medikamente aus dem Bereich der Tiermedizin. Aber Vorsicht, nicht alles, was man an Medikamenten für Tiere benötigt, kann man auch wirklich über das Internet bestellen. Zunächst einmal sollte man einige grundlegende Dinge wissen. Tiermedikamente, die man rezeptfrei überall erwerben kann, kann man sich getrost über das Internet bestellen. Hier werden oft auch die meisten Ersparnisse erzielt. Empfehlenswert sind solche Bestellungen für Tiermedikamente immer dann, wenn man zum Beispiel vorbeugend gegen Parasiten etwas unternehmen möchte. Hier sind speziell Wurmkuren und Flohmittel zu erwähnen. Solche Medikamente kann man seinem Haustier problemlos verabreichen, da sie in der Handhabung sehr einfach sind. Die Kostenersparnis gegenüber einem Kauf beim Tierarzt oder in der normalen Apotheke ist enorm.

Es gibt aber auch Medikamente, die man eben nur auf Rezept erhalten kann. Auch solche Medikamente kann man sich mitunter über das Internet bestellen und zusenden lassen. Viele Versandapotheken haben für diese Fälle eine Zusammenarbeit mit Tierärzten begonnen, die dann die Ausstellung dieser Rezepte übernehmen. Auch hier ist es dann kein Problem, diese Medizin dem geliebten Haustier zu verabreichen. Ein gutes Beispiel hierfür wäre die Pille für die Katze, damit diese nicht schwanger wird. Hier ist ebenfalls ein großer Preisunterschied zu erkennen. Wer nun aber glaubt, dass er jedes Tiermedikament im Internet erhält, der irrt gewaltig. Impfstoffe und ähnliche Medikamente sind dort nicht erhältlich. Der Grund dafür ist auch klar, denn solche Medikamente sollten dem Tier nur durch einen Veterinärmediziner gegeben werden.

Tierschutz

Tierschutz

Man kann also sehr wohl Tier Medizin im Internet bestellen und erhalten, wenn man sich an ein paar Grundsätze hält. Vorbeugende Medizin ist in dieser Hinsicht bedenkenlos. Sollte jedoch eine akute Erkrankung des Tieres vorliegen, dann sollte man sich lieber mit dem Tierarzt in Verbindung setzen. Der kann nicht nur die richtige Diagnose stellen, sondern auch die damit verbundene medikamentöse Behandlung einleiten. Wer aus reiner Sparsamkeit heraus über das Internet ein falsches Medikament bestellt, der tut sich und seinem Tier sicherlich keinen Gefallen. Darum sollte man immer genau abwägen, für welche Tiermedikamente der Kauf über das Internet wirklich empfehlenswert ist.

Tiere und ihr Recht zu Leben

Zuallererst haben auch Tiere das Recht zu leben, diese kranke Geschichte, die Tiere über alle gesunden Maße hinweg auszubeuten ist nur die Ausgeburt unseres rassistischen Christentums. Es spricht nichts dagegen Tiere zu verzehren, wahrscheinlich besteht sogar irgendeine Notwendigkeit (ist nicht das Thema), aber nicht so wie es heute passiert, durch völlig entmenschlichtes Verhalten der Menschen den Lebewesen gegenüber, sei es Massentierhaltung etc. Wenn ich mal Kohldampf auf ein ordentliches Steak habe, fahre ich zum örtlichen Schlachter, der seine Tiere von Bauern aus dem Umland bezieht und drücke ein paar Euro mehr ab, aber dafür weiss ich, dass dem Rind oder Schwein nicht bei lebendigem Leibe die Kehle aufgeschlitzt wurde, oder durch einen fehlgesetzten Bolschenschuß lebendig zersägt wurde.

Tiere sind Lebewesen wie wir

Ich bin bereits für ein Steak das dopplete zu bezahlen, wenn ich nur wüste, dass die ganze Massentierhaltung verschwinden würde, dann esse ich halt nur einmal pro Woche Fleisch… Desweiteren gibt es nichts, was uns über die Tiere stellt, weder unsere unzureichenden wissenschaftlichen Erkenntnisse, die zwar täglich wachsen, aber auch z.T. täglich widerlegt werden müssen. Wir sind es selbst, die wir uns über die Tiere gestellt haben, über die Gesetze von Notwenidigkeit und Vernunft. Wenn ich das als Individuum in unserer (zugegeben kranken Gesellschaft) mache, werde ich gleich als patologischer Fall deklariert, obwohl ich exakt das gleiche tue, nur in kleinerem Maßstab. Der einzige UNterschied ist, dass es im Fall Mensch – Tier von der breiten (und dummen) Masse akzeptiert ist. Und wenn man danach geht, schmeckt Scheisse also doch. Guten Appetit.

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